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Pressemitteilung unseres Pressesprechers Michael Lachmann
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Durch einen auch in der Höhe verdienten 8:2-Erfolg gegen Österreich
zum Abschluss der Frauen-Streethockey-Weltmeisterschaft sicherten
sich die deutschen Damen am Samstagmittag in der Ratinger
Eissporthalle den fünften Platz im WM-Endklassement. Die Tore für
die deutsche Natio-nalmannschaft erzielten Lina Meder (2), Kathrin
Schor (2), Anke Farnow, Steffi Noll, Judith Adler und Bettina Evers,
die zugleich mit drei Treffern im Turnier die beste Torschützin auf
Seiten der Gastgeberinnen war. Zudem wurde die Hamburgerin in das
All-Star-Team gewählt.
Der Sieg über das Nachbarland war zugleich der erste Erfolg einer
deutschen Frauennational-mannschaft überhaupt. „Ich bin unheimlich
stolz auf unsere Mädels“, strahlte Trainer Gordon Lang, wären sein
Partner an der Bande, Gerd Perlitz, nach der Partie „einfach nur
happy“ war. Beiden Coaches war nach dem Sieg deutlich die
Erleichterung anzuspüren. „Wir denken“, so beide uniso-no, „dass
unsere Auswahl unter dem Strich ein gutes WM-Turnier gespielt hat.“
Lediglich das 0:9 gegen den neuen Titelträger Kanada war ein
negativer Ausreißer. Die übrigen Resultate (0:2 ge-gen
Bronzemedaillengewinner Tschechien, 1:4 USA und 2:6 gegen WM-Vize
Slowakei) zeigten auf, dass die deutschen Frauen nicht allzu weit
von der Weltspitze entfernt sind. So lautet dann auch das Ziel der
beiden Trainer, die begonnene Arbeit fortzusetzen und denn Abstand
zwischen den Top-4-Nationen weiter zu verringern. „Wir wollen auf
jeden Fall zusammen weitermachen“, richten Gerd Perlitz und Gordon
Lang schon heute ihren Fokus auf die Zukunft.
Neuer Frauenweltmeister wurde Kanada durch einen ungefährdeten
2:0-Erfolg in einem guten Finalspiel der beiden Erstplatzierten nach
der Vorrunde über den entthronten Titelverteidiger Slo-wakei.
Bereits am Vormittag behielten die Nordamerikanerinnen im
Vorrundenspiel mit 3:0 die O-berhand. Den Bronzerang sicherte sich
die Vertretung der Tschechischen Republik durch ein 0:0 über die USA
aufgrund der besseren Tordifferenz.
Abschlussstand:
Gold: Kanada
Silber: Slowakei
Bronze: Tschechische Republik
4. USA
5. Deutschland
6. Österreich
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